Temperaturfühler für Heizung, Lüftung, Klima, Industrie, Gebäudeautomation & mehr

Ob PT100/PT1000 Platinfühler oder NTC-Sensoren – hier finden Sie alle passiven Temperaturfühler von Sensorshop24.de für Heizung, Lüftung, Klima, Wärmepumpen und industrielle Anwendungen.

Hier sehen Sie eine kleine Auswahl typischer Temperaturfühler – z. B. einen Kabelfühler 6 mm, einen kompakten Einschraubfühler, einen Anlegefühler, einen Rohranlegefühler und einen Außenfühler.

Alle Temperaturfühler im Überblick

Schnellzugriff: Kabelfühler · Einschraubfühler · Oberflächenfühler · Rohranlegefühler · Mantelthermoelemente · Außenfühler · Kanalfühler · Weitere · Sonderposten

 

✔ Große Auswahl an Kabelfühlern, Einschraubfühlern, Anlegefühlern & Rohranlegefühlern
✔ PT- und NTC-Sensoren für gängige Regel- und Steuergeräte
✔ Eigene Fertigung & kundenspezifische Ausführungen auf Anfrage

Anfrage und Beratung – persönlicher Kontakt

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Beliebte Temperaturfühler-Bauformen im Überblick

Starten Sie direkt mit den am häufigsten eingesetzten Bauformen. Jede Verlinkung führt Sie zur passenden Kategorie mit PT- und NTC-Fühlern.

PT100 & PT1000 Temperaturfühler – alle PT100 & PT1000 Temperaturfühler auf einen Blick

Sie suchen gezielt nach PT100- oder PT1000-Temperaturfühlern? In unserer PT100/PT1000-Übersicht finden Sie eine große Auswahl passender Sensoren für HLK, Gebäudeautomation und Industrie.

Dort finden Sie PT-Fühler in unterschiedlichen Bauformen und Abmessungen (z. B. verschiedene Hülsendurchmesser und Längen).

Zur PT100 & PT1000 Übersicht

PT- und NTC-Temperaturfühler – welche Sensorart passt zu Ihrer Anwendung?

Passive Temperaturfühler unterscheiden sich vor allem im Sensorelement. PT100/PT1000 sind genormte Platin-Widerstandsthermometer (RTD) mit sehr guter Langzeitstabilität, während NTC-Fühler häufig in der Heiz- und Klimatechnik sowie in Seriengeräten eingesetzt werden.

Sensortyp Eigenschaften Typische Einsatzbereiche
PT100 / PT1000 Genormte Kennlinie, hohe Genauigkeit, sehr gute Reproduzierbarkeit. Industrie, Maschinenbau, HLK, Wärmepumpen, Prozessmesstechnik.
NTC-Fühler Hohe Empfindlichkeit, unterschiedliche Kennlinien, oft kostengünstig. Heiztechnik, Kühlgeräte, Klima- und Lüftungsanlagen, Seriengeräte.

Was sind passive Temperaturfühler?

Passive Temperaturfühler sind Sensoren, deren Widerstand sich mit der Temperatur ändert. Das Auswertegerät (Regler, SPS, Messumformer) legt einen Messstrom an und bestimmt aus dem gemessenen Widerstand die Temperatur.

Die wichtigsten Gruppen sind Platin-Widerstandsthermometer wie PT100 und PT1000 sowie NTC-Fühler mit negativem Temperaturkoeffizienten. Beide Varianten sind robust, wartungsarm und für den Dauereinsatz in HLK- und Industrieanlagen geeignet.

  • Passiv bedeutet: Der Fühler benötigt keine eigene Versorgung.
  • Kompatibel mit vielen Standardreglern und Steuerungen.
  • Vielseitig durch unterschiedliche Bauformen, Kabelmaterialien und Schutzarten.

Typische Einsatzbereiche für Temperaturfühler

Unsere Temperaturfühler kommen in vielen Branchen zum Einsatz – von der Gebäudetechnik bis zur Prozessindustrie:

Wichtige Auswahlkriterien für den passenden Temperaturfühler

Damit der Temperaturfühler exakt zu Ihrer Anwendung passt, sollten Sie folgende Punkte prüfen:

  • Sensortyp (PT100, PT1000, NTC) – passend zum verwendeten Regler oder zur SPS.
  • Temperaturbereich des Mediums und des Kabelmaterials (z. B. PVC, Silikon, PFA).
  • Bauform (Kabelfühler, Einschraubfühler, Anlege-/Rohranlegefühler, Kanalfühler).
  • Einbausituation (Rohrdurchmesser, Gewindegröße, Eintauchtiefe, Befestigung).
  • Genauigkeit und Toleranzklasse (z. B. Klasse A/B, 1/3 DIN, 1/10 DIN bei PT-Sensoren).
  • Umgebungsbedingungen (Feuchtigkeit, Vibration, chemische Belastung, IP-Schutzart).

Kennlinien & Datenblätter für Temperaturfühler und Messumformer

Für Reglerabgleich, Projektierung und Service finden Sie hier alle wichtigen Kennlinienübersichten und Spannungstabellen als PDF zum Download.

Bauformen von Temperaturfühlern im Vergleich

Bauform Vorteile Typische Anwendung
Kabelfühler Flexibel montierbar, viele Hülsendurchmesser und Längen. Gerätebau, Maschinen, Behälter, Allround-Lösung.
Einschraubfühler Definierte Eintauchtiefe, dicht verschraubbar im Prozess. Rohrleitungen, Tanks, Hydraulik- und Prozesskreise.
Rohranlege- / Anlegefühler Montage ohne Eingriff in das Medium. Heizungsrohre, Wärmepumpen, Rücklauf-/Vorlauftemperatur.
Oberflächenfühler Direkter Kontakt zur Oberfläche, flache Bauform möglich. Gehäuse, Platten, Wärmetauscher, Maschinenoberflächen.
Kanalfühler Speziell für Luftkanäle ausgelegt, einfache Montage. Zuluft-/Abluftkanäle, Lüftungs- und Klimaanlagen.
Häufig gestellte Fragen (PT100/PT1000)
Was für Temperaturfühler gibt es?
Temperaturfühler werden in Widerstandsthermometer (z. B. PT100, PT1000), Thermoelemente (Typ K, J, T, L), NTC-Thermistoren, digitale IC-Sensoren und Infrarot-Sensoren unterteilt. Sie unterscheiden sich im Messprinzip, Temperaturbereich, Genauigkeit und Einsatzumfeld. In der Industrie dominieren PT-Sensoren  wegen ihrer Stabilität, während Thermoelemente für sehr hohe Temperaturen eingesetzt werden.
Was ist ein PT100 Temperaturfühler?
Ein PT100 ist ein Widerstandsthermometer mit einem Platin-Messelement, das bei 0 °C einen Widerstand von 100 Ohm besitzt. Der elektrische Widerstand steigt mit zunehmender Temperatur nahezu linear an. PT100-Sensoren sind nach IEC 60751 normiert und werden wegen ihrer hohen Genauigkeit, Langzeitstabilität und Reproduzierbarkeit in Industrie und Maschinenbau eingesetzt.
Was ist der Unterschied zwischen PT100 und PT1000?
Der Unterschied liegt im Grundwiderstand bei 0 °C: Ein PT100 hat 100 Ohm, ein PT1000 besitzt 1.000 Ohm. PT1000-Sensoren liefern höhere Signalspannungen und sind weniger störanfällig bei längeren Leitungen. PT100-Sensoren sind in industriellen Standardanwendungen weiter verbreitet. Genauigkeit und Temperaturbereich sind bei gleicher Toleranzklasse vergleichbar.
Wie funktioniert ein Temperaturfühler?
Ein Temperaturfühler wandelt Temperatur in ein elektrisches Signal um. Bei Widerstandsthermometern wie PT100 oder PT1000 verändert sich der elektrische Widerstand abhängig von der Temperatur. Thermoelemente erzeugen eine temperaturabhängige Spannung. Das entstehende Signal wird von einem Messgerät oder einer Steuerung erfasst und in eine Temperaturanzeige umgerechnet.
Wie wird ein Temperaturfühler angeschlossen?
Temperaturfühler werden je nach Sensortyp und Genauigkeitsanforderung in 2-, 3- oder 4-Leiter-Technik angeschlossen. Besonders bei PT-Sensoren kompensieren die 3- und 4-Leiter-Schaltungen den Leitungswiderstand und erhöhen die Messgenauigkeit. Der Anschluss erfolgt an Messumformer, Anzeige- oder Steuergeräte gemäß Schaltplan und Herstellerangaben.
Wie macht sich ein defekter Temperaturfühler bemerkbar?
Ein defekter Temperaturfühler zeigt häufig unrealistische Messwerte, starke Temperatursprünge oder konstante Extremwerte wie −200 °C oder über 800 °C. Ursachen können Leitungsbruch, Kurzschluss, Feuchtigkeitseintritt oder ein beschädigtes Sensorelement sein. Viele Steuerungen erkennen dies automatisch und melden einen Sensor- oder Leitungsfehler.
Wie prüft man einen Temperaturfühler?
Ein Temperaturfühler wird mit einem Multimeter oder Kalibrator geprüft. Bei PT-Sensoren misst man den Widerstandswert und vergleicht ihn mit der Kennlinie nach IEC 60751. Alternativ wird der Fühler in ein Referenzmedium mit bekannter Temperatur gehalten. Abweichungen außerhalb der definierten Toleranzklasse weisen auf einen Defekt hin.
Wie viel Ohm hat ein Temperaturfühler?
Der Widerstand hängt vom Sensortyp und der Temperatur ab. Ein PT100 besitzt bei 0 °C exakt 100 Ohm, ein PT1000 entsprechend 1.000 Ohm. Mit steigender Temperatur erhöht sich der Widerstand gemäß normierter Kennlinie. NTC-Thermistoren verhalten sich umgekehrt und verringern ihren Widerstand bei steigender Temperatur.
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